Nachhaltigkeit

Bye bye, Print und PDF: Wie Sie mit digitalen Berichten klimafreundlicher kommunizieren 

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was es mit dem papierlosen Büro auf sich hat: Klingt das einfach nur gut oder bringt es wirklich was? Wir zeigen Ihnen, auf welche Feinheiten Sie achten müssen – und warum Online-Magazine im Vergleich zum PDF die nachhaltige Nase vorn haben.

Der Büroalltag wird immer digitaler. E-Mails, Cloud-Speicher, Online-Bewerbungen, Videokonferenzen & Co. sind bequem und sparen Zeit und Geld. Der digitale Wandel gilt als umweltfreundlich und passt gut zum Zeitgeist. 

Auch die Themen Nachhaltigkeit und CO2-Emissionen gewinnen in der Unternehmenswelt immer stärker an Bedeutung. Und das zu Recht: Nur durch einen zielbewussten Einsatz kann das deutsche Klimaziel bis 2030 erreicht werden. Digitale Technologien können einen wichtigen Beitrag leisten

Gerade in Zeiten von Corona sehen sich Unternehmen in der Pflicht, sich digital(er) aufzustellen – und zum Beispiel das Thema Home Office voranzutreiben. Passend dazu nimmt auch das “papierlose Büro” weiter an Fahrt auf. Papierlos.. Bietet sich im Kontext von mehr Nachhaltigkeit hervorragend auch für Finanz-, Jahres-, Sozial- sowie allen voran für Klimaberichte an. Oder?

 

Das papierlose Büro und seine Vorzüge  

Die Idee hinter dem papierlosen Büro ist simpel: Jeglicher Verzicht auf Papier. Sprich, keine Print-Erzeugnisse, keine Notizblöcke, keine Umschläge, keine Briefmarken etc. Dafür aber die vollständige Umstellung auf digitale Unterlagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: 

  1. Höhere Produktivität. Statt sich durch Kellerarchive und Ordner wühlen zu müssen, ist es dank digitaler, dezentraler Datenspeicherung kein Problem mehr, schnell und einfach Zugang zu allen relevanten Daten und Unterlagen zu erhalten.
  2. Kostenersparnis. Ausgedruckte Unterlagen verursachen Papier- und Druckkosten und beanspruchen viel Platz. Hinzu kommen Kosten für die Aufbewahrung (z.B. Ordner oder Trennblätter) sowie für die Archivierung. Wenn Sie die Unterlagen digital archivieren, sparen Sie hohe Beträge ein. Und viel Platz, also Lagerungskosten.
  3. Ressourcenschonung. Wenn Sie zum Beispiel auf den Einsatz eines Druckers verzichten, reduzieren Sie damit ihre CO2-Emissionen und sparen Rohstoffe (Papier/Holz) ein.

  4. Datensicherheit. Digital kann besser gesteuert werden, wer Zugriff zu bestimmten Daten erhalten soll und wer diese einsehen kann. Mithilfe der Verschlüsselung von kritischen Dokumenten sind Sie besser vor Sicherheitsverstößen geschützt.

  5. Flexibilität auch von unterwegs. Durch den flexiblen Zugriff auf Unterlagen kann jederzeit und von überall aus jeder Bereich eines Unternehmens geprüft, bearbeitet und kontrolliert werden. Das macht auch ein dezentrales oder gar internationales Teambuilding leichter.

Online vs. Print: Wieviel CO2 spart man mit einem Online-Magazin wirklich? 

Mit der Annahme, dass man digital per se ökologischer ist als mit Print, muss man allerdings vorsichtig sein. Dem ist häufig nämlich nicht so. Im CO2-Vergleich Online vs. Print hat nicht immer per se Online die Nase vorn. Das Gesamtpaket muss stimmen und es müssen weitere Aspekte betrachtet werden. 

Von Greenpeace recherchierte Zahlen geben etwas Aufschluss darüber, was ökologischer ist. So ist die Gesamtumweltbelastung beim digitalen Lesen etwas geringer als bei Print. Das Verhältnis kann sich jedoch auch umkehren. Ist ein Print-Medium einmal gedruckt, kann ein Exemplar beliebig oft emissionsfrei gelesen werden. Online steigt hingegen die Umweltbelastung analog zur Lesedauer. Schlecht schneidet Online auch ab, wenn man häufig herunterlädt. Je mehr man online liest, desto ökologischer ist es aber wiederum. Liest man nur ein einziges Magazin online, so wäre es sinnfrei, sich dafür extra ein digitales Lesegerät zu kaufen. Liest man hingegen dauerhaft seine Magazine mit einem Gerät, wendet sich das Blatt, da hundert gedruckte Magazine einen enormen Ressourcenverbrauch verursachen. Zu berücksichtigen sind in einer Gegenüberstellung auch der Ressourcenverbrauch für die Herstellung. Und, in welchem Strommix man die Geräte benutzt. Ebenso die verwendeten Druckmaterialien und der verursachte Elektroschrott. Die Ökobilanz hängt also ganz erheblich von Detailfragen ab.

Nachhaltigkeitsberichte sinnvollerweise als Online-Magazin statt PDF  

Internetnutzung heißt also nicht automatisch auch umweltfreundlicher. Gerade Downloads verursachen einen gewaltigen Verbrauch an Strom. Der potenzielle Umweltvorteil der digitalen Medien verschwindet am Ende aber vor allem dann, wenn Unterlagen und Informationen unnötig aus dem Netz ausgedruckt werden.

 

Gerade wenn Unternehmen digitale Nachhaltigkeitsberichte ausweisen, sollten Sie dies konsequenterweise nicht als PDFs tun. Ziel im Sinne der Nachhaltigkeit ist es, auf unnötige Prints zu verzichten wo immer es geht. Und hier liegt umwelttechnisch gesehen auch der klare Vorteil digitaler Magazine. PDFs sind statische Einweg-Medien, die online schlecht lesbar sind und allein deshalb häufig ausgedruckt werden. Responsive Reports hingegen werden im Browser geöffnet, der Faktor "Download" fällt hier also weg.  

Best Practice: Digitale Nachhaltigkeitsberichte – made with Webmag

Sparkasse UnnaKamen

Hier geht's zum digitalen Nachhaltigkeitsbericht der Sparkasse UnnaKamen.

Beispiel ansehen

meistro ENERGIE

Hier geht's zum digitalen Sozial- und Klimabericht der meistro ENERGIE GmbH.

Beispiel ansehen

Fazit

Die Frage "Sollte ich der Umwelt zuliebe komplett auf digital umstellen und besser nur noch online lesen?" lässt sich nicht per se mit einem “Ja” beantworten. Ganzheitlich betrachtet hängt die Ökobilanz von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger Schritt für ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln: Verzichten Sie auf die Kommunikation mit PDFs im Internet – nicht nur bei Finanz-, Jahres-, Sozial- und Klimaberichten. Abgesehen davon, dass sich PDFs ohnehin nicht gut für die Online-Kommunikation eignen, lassen sich Downloads und ein Ausdrucken vonseiten der Leserinnen und Leser vermeiden.

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