Wie Sie zum Digitalisierungs­beschleuniger für Ihre Fachhändler, Partner und Mitglieder werden

08.07.2019 | Christian Wust

Um die eigene Customer Journey zu optimieren, müssen Unternehmen ihre Touchpoints bei der Digitalisierung unterstützen. Sonst laufen sie Gefahr, dass sie selbst die Digitalisierung meistern, der Kunde am Point of Sale davon aber nichts mitbekommt.

Im Zuge der Digitalisierung wandelt sich die Rolle von Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Fachhändlern und Partnerunternehmen. Große Markenunternehmen und Hersteller – aber auch Verbände und andere Institutionen – zielen darauf ab, ihre Händler, Marktpartner und Mitgliedsunternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Das hat zwei Gründe: Diese Partner sind meist Kleinunternehmen, die weder über die Budgets noch über speziell ausgebildete Mitarbeiter verfügen, um Inhalte digital aufzubereiten. Nicht ohne Grund heißt es, dass vor allem die kleinen Unternehmen bei der Digitalisierung stark hinterherhinken.

Zweitens: Markenhersteller wissen, dass sie ihre Customer Journey nur beherrschen können, wenn sie einen optimalen Auftritt an allen Touchpoints sicherstellen. 

Digitalstrategien beziehen Fachhändler und Partner nicht mit ein

Oft haben die Hersteller eigene Digitalstrategien, denken aber nicht daran, dass der Kunde regional nur mit dem Fachhändler in Kontakt steht, dort die Informationen bezieht und den Kauf abschließt. Deshalb müssen sich Unternehmen darum kümmern, dass auch ihre Fachhändler die Digitalisierung gestemmt kriegen.

Mit smarten Whitelabel-Lösungen können Unternehmen ihre Partner mittlerweile ziemlich einfach befähigen, digitale Maßnahmen umzusetzen. Inklusive vorgefertigter Inhalte im Baukasteneditor, die um regionale Angebote ergänzt werden können. 

Für Unternehmen könnte dies zum Beispiel so aussehen: Ein Markenhersteller veröffentlich im Rahmen seiner Digitalstrategie ein digitales Kundenmagazin. Dieses stellt er seinen Fachhändler zur Verfügung. Der Fachhändler nutzt den Baukastenditor, der ihm vom Hersteller angeboten wird und ergänzt das Kundenmagazin um einen eigenen Artikel, der darauf hinweist, dass das Autohaus Müller in Halberstadt auf alle neuen Modelle 15 Prozent Rabatt gibt. 

Das digitale Magazin kann dann mit eigenem Logo und eigenen Inhalten regional an die Kunden verteilt werden, per E-Mail, über Social-Media oder einfach per QR-Code an der Schaufensterscheibe.

Passende Lösungen für die Anforderungen kleiner Unternehmen

Da der Markenhersteller Baukasten-Software und vorgefertigte Inhalte zur Verfügung stellt, wird die Umsetzung eines digitalen Kundenmagazins für den Fachhändler sowohl einfach als auch günstig.

Davon profitieren alle: Die Kunden bekommen die Inhalte so geliefert, wie sie es gewohnt sind. Händler setzen Digitalmaßnahmen um, die zu ihrer Unternehmens- und Budgetstruktur passen. Und Hersteller optimieren ihren Markenauftritt an allen Touchpoints, während sie gleichzeitig die Beziehungen zu ihren Händlern und Partnern verbessern.

Neue Kompetenz: Accelerator für die Digitalisierung

Die Kompetenz, Partner zur Digitalisierung zu befähigen, wird auch in anderen Verhältnissen zunehmend wichtiger, beispielsweise in der Beziehung zwischen Verbänden und ihren Mitgliedsunternehmen. Das Angebot, kleine Partnerunternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen, ist essentiell, wenn die Digitalisierung flächendeckend gelingen soll.
Das ist es, was wir uns mit Webmag zum Ziel gesetzt haben. Digitale Kommunikation vorantreiben und Unternehmen dazu befähigen, die Digitalisierung mit einfachsten Mitteln selbst in die Hand zu nehmen. 

Wir wollen, dass in jedem Unternehmen digitale Publikationen mit wenigen Klicks und ohne großen Aufwand von jedem Mitarbeiter erstellt und veröffentlicht werden können. Dafür braucht es dann keine Agenturen, keine IT-Spezialisten, keine Designer… nur Content.

Lesen Sie in unserer Success Story, wie der Nutzfahrzeughersteller IVECO seine Fachhändler bei der Digitalisierung unterstützt.